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# 63 - DIY: Adventskalender

| | 1 Loveletter(s)
Hallo :)

Bereits am Sonntag habe ich euch ja schon erzählt, dass diese Woche endlich mal wieder ein DIY kommt. Ganz Simple versteht sich. Ganz neu ist meine Idee natürlich nicht, Printerest und Co haben diese Art von Adventskalender schon oft genug gezeigt. Aber ich fand es so schön und nach einem Jahr ewiger Suche habe ich eeeeendlich eine Holzleiter gefunden, die sich ab nun einem ganzjährigen Dekozwang unterziehen muss.




Für den Adventskalender benötigt ihr:

* Eine Leiter (oder auch wahlweise ein Fliesengitter, gesehen bei Bianca)
* 24 kleine Papiertaschen oder kleine Brottüten
* Masking-Tape zum Verzieren der Tüten, gern auch Tortenspitze und co
* kleine Wäscheklammern mit Zahlen drauf (meine sind von Depot letztes Jahr)
* Paketband
* 24 Kleinigkeiten zum Verschenken




Da ich es immer besonders schwierig finde, Männern Geschenke zu machen, habe ich mich für großteils nützliche Dinge entschieden. Das Lieblingshaargel, Männer-Duschgel in Überfluss (traumhaft wenn der Mann immer nach Treaclemoon Himbeer riecht und man so weiß, dass das Duschgel mal wieder leer ist :D...), ganz beliebt sind auch Rubbellose, Kinogutschein oder eben die Lieblingszeitschrift. Ich kann das nun auch guten Gewissens hier so schreiben, er weiß ja, was letztes Jahr im Kalender drin war. Naschi darf natürlich auch nicht fehlen.



Um die Leiter noch ein bisschen aufzuhübschen habe ich noch eine Lichterkette mit Tannenzapfen dran gemacht  und ein kleines Fell drüber gelegt. So ist das Ganze doch schon sehr weihnachtlich.




Habt ihr auch Adventskalender gebastelt? Vielleicht habt ihr ja Lust mir Bilder davon zu zeigen und verratet mir, was ihr gerne verschenkt?



Habt noch einen schönen Tag :)



# 39 - DIY: Wohnzimmertisch aus Weinkisten

| | 6 Loveletter(s)
Hey ihr Lieben,


am Donnerstag hat mein Herzensmann sich die Zeit genommen, mit mir ein DIY für den Blog abzulichten.
Vor knapp 2 Wochen hat er uns nämlich auch schon einen Tisch gebaut und ich brauchte für die liebe Tascha noch ein Geburtstagsgeschenk. Das bot sich doch sehr gut an.


Ich versuche einfach mal, das DIY einfach in Arbeitsschritten zu erklären. Leider bin ich bei sowas nicht der geduldigste Mensch und erzählt mal einem gelernten Tischler, dass man das mit einfachen Mitteln und als Laie bitte nachbauen können soll. Schwierig sag ich euch, sehr schwierig. Aber gut, bei manchen Dingen konnte ich mich durchsetzen, wenn auch nicht beim Allem. Denn mal ehrlich, wen interessiert denn, ob die Bretter, die unter dem Tisch zur Stabilität angebaut wurden, auf Gährungen (?) geschnitten wurden? Meine Theorie: Sie sind unter dem Tisch angebaut, das sieht niemand.
Viel wichtiger war für mich, dass man keine Schrauben sieht - Ästhetik und so - wie sieht denn das aus, das schöne, alte Holz mit den glänzenden, silbernen Schrauben? Genau - dass will niemand sehen!



Nun zur Vorbereitung.

Ihr braucht:

- zu aller Erst, einen Mann, der im besten Fall Tischler ist :D




Material
- 2 alte Weinkisten
- 2 alte Bretter (unsere sind von unser alten Balkontischplatte)
- 4 Rollen

- 16 kleine Schrauben, um die Rollen zu befestigen 
- 16 mittlere Schrauben, um die Kisten zusammen zu schrauben
- 8 lange selbst- vorbohrende- Schrauben, um die Bretter zur Stabilität anzuschrauben oder eben einen Bohrer und 8 lange Schrauben.


Die Bilder sind nun  alle mit viel Werkzeug entstanden, was vielleicht nicht in jedem Haushalt zu finden ist. Deshalb schreibe ich bei jedem Arbeitsschritt noch eine vereinfachte Lösung dazu, wie ihr quasi das selbe Ergebnis erzielen könnt. Aber wenn ihr einen Tischler an eurer Seite habt, wird es schwierig, die vereinfachten Arbeitsschritte durchzusetzen ;)


Schritt 1


Mit 2 großen Hölzern und 2 großen Schraubzwingen die Kisten parallel mit den Öffnungen nach außen aneinander Stellen.
Die Schraubzwingen mit den Hölzern dienen dazu, dass die Kisten wirklich parallel aneinander liegen.
Vereinfacht: man kann natürlich auch 2 helfende Hände nehmen, sollte dieses Werkzeug nicht in eurem Inventar zu finden sein.




Schritt 2





In jede Ecke wird eine von den mittleren Schrauben mit dem Akkuschrauber eingedreht. Das macht ihr  jeweils an jeder langen Seite zur Verstärkung und natürlich auch bei der anderen Kiste. So wie oben sollte das Ergebnis nun aussehen.




Schritt 3

Nun messt ihr die 2 Bretter aus, die zur Stabilität unter eure Kisten konstruktion geschraubt werden und schneidet diese mit einer Säge zurecht. (Achtung: Achtet darauf, dass eure Bretter breit genug sind, dass die Rollen von der Breite her, daran befestigt werden können)

Nun kommt der Part, wo ich anfange mit gefährlichem Halbwissen um mich zu werfen:
Wenn ihr einen handwerklich begabten Mann an eurer Seite habt oder selber handwerklich begabt seid, kommt jetzt der Schritt, wo man mit der Tischkreissäge (ich glaube, das war eine) die Ecke auf Gährung schneidet. 

Solltet ihr das nicht können, können die Bretter natürlich auch gerade abgeschnitten werden. Wie gesagt, man sieht es sowieso nicht, da sie unter dem Tisch sind ;)




Schritt 4





Nach einer kleinen Diskussion habe die selbst- vorbohrenden- Schrauben gewählt. Ich denke mal, dass nicht jeder einen Bohrer zu hause hat und schon gar nicht so einen Hightech-Tisch- Bohrer, wie er in der Werkstatt stehen hat. Soll ja schließlich so aussehen, als hätte ich den Tisch ganz alleine gebaut.
Vom äußeren Rand habe ich jeweils 2 cm abgemessen und makiert, damit die Bretter im gleichen Abstand angeschraubt werden können. Hierfür habe ich erst die Gesamtlänge des Brettes ausgemessen und ausgemessen, wo ich die jeweils 4 selbst- vorbohrenden- Schrauben eindrehe. 






Schritt 5


Nachdem die Bretter festgeschraubt wurden, messt ihr nun nur noch die Abstände aus, wie die Rollen befestigt werden sollen und schraubt dann die kleinen 16 Schrauben (jeweils 4 für eine Rolle) mit dem Akkuschrauber fest.
Nun seid ihr fast fertig.




Schritt 6



Ganz wichtig, hab ich gelernt. Auf alles, was man als Handwerker baut, stellt man sich drauf und macht somit den Stabilitätstest.





Liebe Tascha, ich wünsche dir hiermit alles, alles Liebe zum Geburtstag und ich hoffe, du freust die über den Tisch. Dein Männe hat dem Geschenk zugestimmt, Beschwerden also direkt an ihn ;)
Ich weiß, auf Tische stellt man sich nicht, schon gar nicht mit Schuhen, aber ich habe ihn wieder sauber gemacht!







Zum Schluss möchte ich noch 2 Sachen erwähnen: normalerweise trage ich solche Outfits natürlich nicht für DIY Projekte. Aber nach meinem langen Arbeitstag mussten noch schnell Outfitbilder gemacht werden und der Mann meinte, dabei macht man sich nicht dreckig. Und es war auch keine Zeit da, noch schnell Wechselklamotten einzupacken. Also bin ich direkt von der Arbeit zu ihm in die Werkstatt. Eigentlich sollte das DIY- Projekt nämlich erst am Freitag starten und nicht Donnerstag :)
Und zum Anderen: Sorry, für die teilweise unscharfen Bilder.Wir üben noch :D



Bis bald, Elli

# 31 - DIY: neue Esszimmerstühle

| | 1 Loveletter(s)
Hey ihr Lieben,

ich hoffe, bei euch ist alles in Ordnung. Vorletzte Woche hat endlich mein Fotokurs angefangen, aber ich muss leider gestehen, meine Kamera und ich kommen nicht über ein. Zwar bin ich etwas vom Automatik-Modus weg, weiß einigermaßen an welchen Rädchen und Knöpfen ich drehen und drücken muss, aber die Namen dieser ganzen Prozedur (auch Einstellungen genannt) kann ich mir beim besten Willen nicht merken. Das ist für mich wie Mathe oder Physik. Ich kann es einfach nicht. Irgendwie frustrierend, aber ich versuche das Beste daraus zu machen. Allerdings muss ich dazu sagen, dass der Fotokurs meiner Meinung nach nicht für Menschen wie mich ohne Grundkenntnisse geeignet ist. Verzweifelt saß ich am ersten Abend mit meiner Mutter zwischen hobbymäßigen Vollprofis, die derweil schon zig Kurse und Exkursionen mitgemacht haben.
Die Ideen für die Exkursion hatten und meinem Gesicht waren nur Fragezeichen zu entnehmen. Nun gut, nach der Abstimmung für das Thema, hat mir einer der anderen Teilnehmern erstmal eine Grundeinstellung außerhalb der Automatik-Modus-Welt für meine Kamera verpasst. Die ersten 2 Bildchen meiner Trinkflasche waren genau das, was ich wollte. Scharfer Vordergrund, verwischter Hintergrund. Ein wenig erheitert ging ich nach Hause, am nächsten Tag wurde direkt zur Kamera nach der Arbeit gegriffen, aber die Bilder hatten gar nicht den gewünschten Hintergrund-verschwommen-Effekt. Frustriert wurde die Kamera ganze 1 1/2 Wochen in die Ecke gelegt, der Blog vernachlässigt, mangels Bildmaterial und das Ego war vorerst unter der Couch in der letzten Ecke verschwunden. Gestern war die besagte Fotoexkursion, für die ich nach dem ersten Treffen absolut keine Muße übrig hatte. Nun ja, beim ersten Versuch für ein Bild hätte ich mich am Liebsten heulend und mit den Händen auf den Boden trommelnd auf den Boden geworfen und musste wirklich tapfer meine Unzufriedenheit und das in sich zusammengebrochene Ego verstecken. Jemanden um Hilfe bitten, ist für mich ungefähr so schwer, wie auf Schokolade zu verzichten. Kennt das noch Jemand? Das Gefühl, sich eingestehen zu müssen, dass man es allein nicht schafft, auch wenn es natürlich vollkommen menschlich ist, dass man nicht alles direkt kann. Wie auch schon bei der Fondanttorte wurde mir klar, es gibt nicht einfach so den Ausbildungsberuf zum Fotografen.


Gut, kurzer Seelenstriptease meinerseits, eiiiiigentlich wollte ich euch was ganz anderes zeigen. Und zwar meine, ähhhähm unsere neuen Esszimmerstühle. Gekauft in der wohl schönsten Stadt Deutschlands, meiner Herzensstadt Hamburg. Wahrscheinlich fragt ihr euch jetzt, wie man solche hässlichen Stühle kaufen kann.


Und dann auch noch direkt 6 Stück an der Zahl. Also in meinem Kopf sahen sie natürlich schon anders aus. Natürlich war das auch alles total einfach. In meinem Kopf zumindest.
Dass sich unter dem furchtbar hässlichem Stoff noch ein Weiterer befindet, man erstmal ca 150 Tackernadeln pro Stuhl raushebeln musste, an diese Vorstellung hatte ich nie einen einzigen Gedanken verschwendet. Das Streichen ging relativ zügig von der Hand und der erste Versuch, den Stuhl mit dem neuen Stoff zu beziehen, war auch wirklich ziemlich simple. Man muss halt einfach nur immer wieder den Stoff glattziehen.
Und Tadaaaa.
So sieht's nun aus.




Und noch im direkten Vergleich.



Was sagt ihr? Kein Vergleich oder? Ich muss dazu gestehen, dass die Stühle optisch durch den grauen Stoff perfekt zur Couch passen, da sowohl das Material, als auch die Farbe ziemlich identisch sind. Vera würde das nun auf den Monk in ihr schieben. Bei der Sache erkenne ich eine gewisse Parallele, ohne mich auch nur annähernd mit ihr vergleichen zu wollen (Ego und so, ihr wisst schon). Aber der Optik wegen, musste das schon so sein, wie es nun ist, weil Wohn- und Esszimmer in einander über gehen und es mich sonst in meiner optischen Wahrnehmung stören würde.




Und was wäre ein Tisch ohne Deko? Genau, gar nichts. Zumindest bei mir. Und da ich bei den großen Bloggern teilweise schon letzte Woche Osterdeko gesehen habe, hab ich doch mal bei Depot vorbei geschaut. Die ein oder andere Dekoidee habe ich dann zu Hause umgesetzt, schließlich habe ich gelernt, dass man als Blogger mindestens 3 Wochen vor dem nächsten Fest die Dekoideen  präsentiert. Völlig unspektakulär also an dieser Stelle mein Beitrag dazu.




Die Wand hinter dem Esstisch ist leider noch immer nackt, da fehlt noch die passende Idee. Ich arbeite daran. Habt ihr Ideen? Und vor allem würde mich interessieren, wie ihr österlich dekoriert und was euer letztes DIY- Projekt war.
Erzählt doch mal.

♥

# 28 - Rezept: Meine erste Fondanttorte

| | 3 Loveletter(s)
Ihr Lieben,

seit Ewigkeiten habe ich damit geliebäugelt, mal eine Fondanttorte selber zu backen und zu dekorieren. Bei meiner alten Arbeit hatte ich eine Kollegin, die soooo wunderschöne Torten gebacken hat. LV-Handtaschen, Fußbälle, Geburtstagstorten mit Highheels drauf usw.
Einfach toll. Und jeder kennt bestimmt dieses typische "Will-ich-auch-können-Gefühl". Futterneid sozusagen. Dieses Gefühl habe ich nun nach ca 2 Jahren bekämpft. Der Grund für den langen Kampf lässt sich ganz einfach erklären. In Schleswig Holstein gibt es genau einen einzigen Backzubehörladen, wo man außergewöhnlichen Schnick Schnack bekommt. In Lübeck. Das ist gut eine Stunde Fahrzeit. Und irgendwie bin ich nie dazu gekommen. Im Internet bestellen war für mich zunächst keine Option, weil ich einfach nicht genau wusste, was ich brauche. Man muss sich ja erstmal belesen und schlau machen.

Am Freitag war ich dann in Hamburg um unsere neuen Esszimmerstühle abzuholen (yeah - neues DIY-Projekt - mehr dazu bald). Und wenn ich schon mal in Hamburg bin, dachte ich, kann ich ja auch gleich mal dem Xenos-Dekoladen einen Besuch abstatten. Gesagt, getan. Deko gab es für mich keine, aber Rollfondant in sämtlichen Farben und Mengen. Da wurde erstmal zugeschlagen, einfach zum Testen. Es war nicht allzu teuer, also keine Schande, wenn das Projekt zunächst scheitern würde (ok, ein total eingeknicktes Ego hätte ich aber gehabt).
Am Samstag sollte es direkt losgehen. Auf verschiedenen Seiten habe ich rumgesurft und habe nach einem Kuchenrezept gesucht, das simple und lecker ist. Mit einer Torte mit Füllung habe ich mich nicht direkt rangetraut. Kuchen ist meistens ja idiotensicher.
Gefunden habe ich ein wirklich super leckeres Schokoladenkuchenrezept. Der war schön fest, sehr saftig und wirklich einfach.


Zwischendurch wurde immer mal die besagte Kollegin angeschrieben, was ich hier und da beachten muss, denn immer wieder las ich von Wörtern wie Fondantkleber, CMC und Ganache. Was bitte ist das alles und wozu brauche ich das? Ich will doch einfach nur eine einfache Fondanttorte backen. Nie hätte ich das so kompliziert eingeschätzt (man sieht, ich bin da sehr blauäugig rangegangen - nicht, dass Konditor ein Ausbildungsberuf wäre - neeeeiiiiin :D....) . Der Kuchen war fertig gebacken, in meiner Welt  hätte ich den (oder das???) Rollfondant einfach ausgerollt und drüber geworfen. Aber immer wieder stand auf alle Seiten, dass man eine Glasur braucht, wo der (oder das?) Fondant drauf haften bleibt.



"Ahhhh, dafür braucht man also Ganache. Ach, das ist ja einfach zuzubereiten. Sahne und Schokolade - jap, hab ich da.
Wie, das muss jetzt eine Nacht im Kühlschrank ruhen?! Da fehlt es mir absolut an Geduld, ich wollte die Fondanttorte schließlich JETZT und nicht morgen machen."

Da war ich kurz drauf und dran, den Kram hinzuschmeißen.
Aber nach einem Stück Schokolade dachte ich mir, NEIN, du gibst jetzt nicht auf.

"Du machst jetzt diese blöde Ganache, liest dir sämtliche Tipps und Tricks durch, guckst dir Youtube Tutorials an und ziehst das einfach durch."


Die Ganache war sehr schnell zubereitet. Dann habe ich brav weiter recherchiert und  fleißig nach Anfänger-Tutorials gesucht, wie man Blümchen aus Fondant ohne viel ChiChi modeliert. Das war der Zeitpunkt, wo ich wieder besänftigt war. Was kreatives. Das war wirklich ein super Tutorial und es hat mich auch gar nicht gestört, dass die erste Rose nicht schön war und sie direkt wieder zermalmt wurde und ich neu angefangen hab. Die Zweite war schon viel besser, wenn auch nicht perfekt und mit meinen 4 fertigen Rosen war ich sehr zufrieden. Es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen.
Dann hab ich mich weiter schlau gemacht, wie ich die Rosen und meine ausgestochenen Schmetterlinge auf die Torte bekomme.
Immer wieder Fondantkleber und CMC. Ok, CMC bekomm ich nur über's Internet, dafür bleibt keine Zeit... Also wurde gegoogled, wie man mit einfachen Hausmitteln einen Fondantkleber herstellen kann.
Ich sag's euch, so absurt es klingt. Kukident ist das Zauberwort. Ja genau, Kukident für die 3. Zähne. Muss man ja niemandem verraten. Also ging's nochmal schnell zur Drogerie des Vertrauens und es wurde einmal das Wundermittel für die 3. Zähne gekauft.
Ein bisschen Pulver, ein bisschen Wasser und fertig ist der Wunderkleber.


________________(Dieser Strich symbolisiert die Nacht)_______________

Am nächsten Morgen habe ich mich dann dem Fondantüberzug angenommen. Das war ein Kampf, das kann ich euch sagen. An dieser Stelle kann ich sagen, ich würde für so einen Überzug nur noch hochwertigeres Fondant verwenden. Mehreren Seiten im Internet und auch meine Kollegin bestätigten, dass es da wirklich große Qualitätsunterschiede gibt. Zuerst lies sich dieser Fondantklops dermaßen bescheiden kneten, war total porös. Auf der Suche nach einer Lösung habe ich den Fondantklops einfach in der Mikrowelle erwärmt für ca 1 Minute, damit dieser elastischer wird. Das hat auch geklappt, hält aber nicht lang an. Ich war viel zu langsam beim Ausrollen, meine Hände trieften vor Palminfett und trotzdem ist der ausgerollte Fondantüberzug beim aufrollen auf die Rolle, um es danach über dem Kuchen wieder abzurollen, ständig gerissen. Insgesamt habe ich 11 Anläufe gebraucht (der ein oder andere kann es bestimmt defintiv schneller...), bis ich den Teig schnell genug ausgerollt, aufgewickelt und über dem Kuchen platziert hatte.
Er hatte zwar 3-4 kleine gerissene Stellen, aber die habe ich dann mit den Schmetterlingen versteckt.









Soooo, und wie ich das ganze nun gemacht habe?

Angefangen habe ich mit dieser kleinen Basteleinlage, damit der Kuchen schön eben und gleichmäßig gebacken wird. Damit der Kuchen kleinen Hubbel bildet, habe ich Alufolie mit einem nassen Zewa um die Form gelegt (klick)

Dann ging es an den Kuchen.
Mein Kuchenrezept habe ich von "mal-kurz-in-der-Küche"

Lieblingsschokoladenkuchen (ich habe eine 24er Springform genommen)


165g weiche Butter 
300g Zucker 
Vanillemark oder Extrakt 
3Eier 
260g Mehl 
5g Backpulver 
1 Teelöffel Natron 
70g Kakaopulver
250 ml Buttermilch


Für den Schokoteig Butter und Zucker schaumig rühren. Die Eier nach und nach dazu geben. Vanille unterrühren. Nun Mehl, Backpulver, Natron und Kakao mischen und zum Teig sieben und die Buttermilch dazu geben. Alles gut verrühren. 

Den Teig in eine Springform füllen und bei 180°C etwa 40-45 Minuten backen. Stäbchenprobe!

Der Kuchen ist wirklich richtig schön saftig, eine absolute Empfehlung!


Weiter ging es mit der Ganache (klick)
200ml Sahne aufkochen und 400 gr geraspelte Zartbitterschokolade unterrühren.
Kalt stellen über Nacht

Am nächsten Tag die Ganachemasse in die Mirkowelle für ca 1- 1 1/2 Minuten stellen, bis es eine nutellaartige Konsistenz hat. Dann einfach den Kuchen damit bestreichen, 20 Minuten in Kühlschrank und dann die 2 Schicht auftragen um alle Stellen glatt und eben zu kriegen. Je länger der Kuchen kalt steht, desto fester wird die Masse.
Danach "einfach" 500-600gr Fondant ausrollen, über die Torte legen und gut festdrücken. Danach mit einem speziellen Glätter über den Fondant streichen, damit alles fest bleibt.
Zum Schluss einfach die modelierten Dekoelemente mit dem Kleber einstreichen und auf die Torte kleben.





Mein Fazit:
Ich bin doch ziemlich stolz (kann man das so sagen?!), dass ich mich der doch großen Herausforderung gestellt habe. Was ich daraus lerne? Weißer Fondant und ich passen genauso wenig zusammen, wie weiße Hosen und ich. Wird einfach zu schnell dreckig - nächstes Mal nehm ich schwarz :D


Zum Schluss kann ich euch noch diese Seite mit auf den Weg geben: "Tortentante- wie anfangen"
Diese Seite hat mir als absoluter Neuling ungemein weitergeholfen. Hier ist alles perfekt erklärt, man muss einfach nur lesen und sich an alles genau halten, dann kann nichts schief gehen.


Vielleicht hat ja nun der ein oder andere von euch Lust, auch mal so eine Torte zu backen? Ich würde mich tierisch über eure Bilder und Erfahrungen freuen!



Bis bald

# 11 - Bastelideen für Geschenke

| | 2 Loveletter(s)
Frohe Weihnachten ihr Lieben,


ich hoffe, ihr habt den gestrigen Heiligabend im Kreise eurer Liebsten verbracht.
Bevor ich euch in einem der nächsten Posts erzähle, was ich bekommen habe (und ich kann euch sagen, ich muss das liebste Wesen der Welt gewesen sein oder der Weihnachtsmann ist geisteskrank), möchte ich euch kurz die gebastelten Geschenke für die Liebsten zeigen. Ich hätte euch natürlich gern vor Weihnachten Bilder gezeigt, aber Mama liest das hier, das geht also nicht ;)

Dieses Jahr gab es viele Gutscheine zu verschenken. Also nichts, was man schön einpacken kann. Ich meine, wer packt nicht lieber ein schönes Geschenk aus, wo man sich bildlich vorstellen kann, wo es hingeht, was man da bekommt. Ich persönlich verschenke nicht so gern Gutscheine. Ich bastel lieber was Nettes, was den Gutschein darstellt.


Da wäre zum einen das Geschenk für meine Mama (klick), meinen Stiefvater und meine Stiefgroßeltern.
In den letzten Jahren haben die von uns Kindern immer etwas bekommen, wo sie zu 4. einen schönen Abend verbringen konnten.
So eben auch dieses Jahr.
Aber so langsam wird es schwer etwas zu finden. Vor 3 Jahren ging's ins Theaterschiff (wer in Lübeck ist, sollte sich das nette Ambiente unbedingt mal anschauen, vielleicht läuft ja gerade was witziges), vor 2 Jahren zu Tim Mälzer in die Bullerei, letztes Jahr gab es Karten für's Schmitz Tivoli (ebenfalls ein Besuch-Tipp in Hamburg, wer auf Comedy steht) und dieses Jahr....
Puh, die ursprüngliche Idee lieferte mir meine liebe Annika, ich glaub mit keinem Menschen habe ich mich mehr mit Geschenken beraten, als mit ihr.


1 Gutschein für's Krimidinner. Ich finde, man kann es gut erkennen. Auf meinen Vater war verlass, der hatte in letzter Minute noch die Playmobil-Utensilien für mich.




Für die Eltern des Herzenmannes gibt es eine professionelle Dachreinigung. Den Dachziegeln bitte keine Beachtung schenken, dafür hatte ich nicht die Geduld.



Die Karten für die Gutscheine sind ebenfalls Selfmade. Dafür benötigt ihr einfach nur Tortenspitze, Motivstanzer, Dekoobjekte (Rossmann, Idee, Tedi und Co) und selbstklebende Spitzenborte. 




Für meine Stiefmutter wurde der  nervenaufreibenste Wunsch erfüllt.
Ich meine, wir sind ja nun mal 5 Kinder, momentan 2 mit Partner (Von Papa's Seite betrachtet...)
Aber warum müssen wir auch alle unterschiedliche Arbeitszeiten haben. Schlussendlich fand meine eine Stiefschwester einen Fotografen, der sich sonntags mit uns zum Fotografieren getroffen hat. Vielen Dank an der Stelle an Thomas Faust.
Im Entdeffekt wollten wir nicht einfach ein Bild aussuchen, was wir in XXL-Format verschenken. Es findet ja eh jeder ein anderes Bild schön, jeder würde natürlich das nehmen, wo man halt am Besten aussieht. 
Somit gab's einen Gutschein für 1 Bild von den 6 zur Auswahl stehenden, was in den großen Bilderrahmen kommt.


Was habt ihr Schönes bekommen? Und vor allem, bastelt ihr auch so gerne? Zeigt mir doch mal eure Bastelideen.


Bild bald ♥



Off Topic:
Im Übrigen sind das noch nicht mal alle meine Geschwister.
Ich weiß nicht, ob ich es jemals erwähnt habe, aber insgesamt sind es 1 Bruder, 2 Stiefschwestern und 4 Stiefbrüder.





# 3 - Frühling

| | 9 Loveletter(s)
Hey ihr Lieben,

ja ich weiß, wir haben keinen Frühling. Um genau zu sein November - der meistbetrübte Monat im Jahr. Jeder leidet unter dem Novemberblues, alles ist dunkel und grau und natürlich nass.
Um gar nicht erst in den Novemberblues zu fallen, lasse ich in meiner Wohnung ein Zimmer unberührt von der herbstlichen Stimmung.
In meinem Schlafzimmer ist es immer hell und frisch. Ein zusammengemixter Stil mit Pastellfarben.
Heute möchte ich euch eine kleine Lieblingsecke zeigen. Dort hängt mein kleines, aber simples DIY-Regal.











Deko:
Vase - Depot // Windlicht Schmetterling - Idee // Eiffelturm -Flohmarkt // Kissen - H&M // 
Vogel-Schmuckständer - Urban Outfitters // Decken - Ikea, Grafelstein // Kiste - eBay



Die Bilder sind natürlich nicht perfekt, denkt euch einfach das rumliegende Kabel weg. Aber wer hat in einer Mietswohnung bitte Steckdosen überall da, wo man sie wirklich braucht und man sieht niiieeeee rumliegende Kabel?     Alle die, die das Glück haben, bitte einmal kurz melden :)






Wie steht ihr zum Dekorieren? Alles immer der Jahreszeit angepasst oder nur bestimmte Räume?


Bis bald, Elli ♥



 
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